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In Kooperation mit der Karlshochschule vergibt die Museumsstiftung Post und Telekommunikation erstmals ein Stipendium für den Studiengang „Kulturmanagement“.

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Die Geschichte des Museums

Das Museum für Kommunikation Berlin gilt als das älteste Postmuseum der Welt. Den Anstoß zur Gründung des Museums gab 1872 der Generalpostmeister Heinrich von Stephan. Das Reichspostmuseum wurde zunächst in den Räumen der Post untergebracht. Aber schon bald beauftragte von Stephan den Geheimen Postrat Ernst Hake, ein neues, repräsentatives Gebäude in exponierter Lage zu errichten. Der Entwurf für dieses Haus – Standort des heutigen Museums für Kommunikation – erhielt vom Kaiser das Prädikat „Gut! Reiner und einfach würdiger Styl!“.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1898, in einem Gebäude mit prachtvoller Architektur, durchlief das Museum eine wechselvolle Geschichte. Während der Schließung im Zweiten Weltkrieg wurde der überwiegende Teil der Sammlung ausgelagert und nach Kriegsende nach Hessen gebracht, wo er den Grundstock für das „Bundespostmuseum“ in Frankfurt bildete. Das Gebäude in Ostberlin wurde 1958 behelfsmäßig instand gesetzt und als Postmuseum eröffnet. Westberlin gründete 1966 das „Berliner Post- und Fernmeldemuseum“ in der Urania. Die Wiedervereinigung im Jahr 1989 brachte auch für die Museen eine Wende: Seit März 2000 sind die beiden Berliner Museen wieder an einem Standort vereint.

Die Architektur des Museums

Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe stark beschädigt worden war, begann 1958 die erste von mehreren Aus- und Umbauetappen. Dabei wurde ein Teil der originalen Bausubstanz durch Rekonstruktionen ersetzt. Seit 1977 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

In den 1990er Jahren erfolgte dann die Sanierung des Gebäudes nach einem modernen Konzept. 1992 erhielt das Braunschweiger Architekturbüro Henze & Vahjen den Auftrag, eine Renovierung nach gegenwärtigen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten durchzuführen. Originale Bausubstanz wurde erhalten, auf eine Rekonstruktion ohne gesicherte Grundlage verzichtet. Die Bauarbeiten fanden im März 2000 ihren Abschluss. Das Herzstück des Gebäudes bildet der von Tageslicht durchflutete Lichthof mit den Galerien. Nachts erstrahlt das Museum von innen heraus wie ein blauer Kristall – und setzt damit ein faszinierendes Zeichen in der Stadtlandschaft.

Flash ist Pflicht!

Statischer Aufbau der Gigantengruppe auf dem Dach des Museums (Sie benötigen den FlashPlayer 10, um den Film sehen zu können).


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Kinder bestaunen eine Postkutsche der Deutschen Reichspost von ca. 1900 (Aufnahme um 1930)
Kaiserliches Urteil zum Museumsbau: "Einfach würdiger Styl!"