Ob in der Werkshalle, im Krankenhaus oder im Kindergarten – Roboter sind heute nicht mehr aus dem Lebens- und Berufsalltag des Menschen wegzudenken. Die Ausstellung erzählt mit Blick auf Fiktion, Utopie und Wirklichkeit die Geschichte der künstlichen Helfer, die der Mensch seit der Antike in seiner Fantasie ersann und mechanisch erschuf. Während Spiel- und Musikautomaten des 18. Jahrhunderts unterhalten sollten, faszinierten die ersten ferngesteuerten Blechmänner als mechanische Ebenbilder des Menschen. Moderne Haushaltsroboter, die putzen oder die Geschirrspülmaschine ausräumen, scheinen den Traum von einem anspruchslosen und effizient arbeitenden Universalhelfer inzwischen wahr gemacht zu haben. Die Spielzeugindustrie und Künstler haben dagegen Roboter kreiert, die den Menschen emotional berühren.
Die Ausstellung zeigt Probleme und Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und gibt einen Ausblick auf aktuelle Forschungstendenzen der Automatisierungstechnik.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart.
