Ob Hund, Eisbär oder Papagei – wer mit Tieren kommunizieren will, muss nicht nur die richtigen Kommandos kennen, sondern vor allem seine eigene Körpersprache im Griff haben. Denn Tiere fordern uns etwas ab, das uns immer mehr verloren geht: eine eindeutige Kommunikation. Die Begegnung zwischen Mensch und Tier steht im Mittelpunkt der Ausstellung.
Acht Ausstellungsstationen erschließen auf assoziative und anschauliche Weise Räume und Situationen, in denen Mensch-Tier-Begegnungen stattfinden. Sie laden zu einer Spurensuche ein, die vom Zirkus bis in die freie Natur führt, wo Verhaltensforscher Tieren objektiv gegenübertreten. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Geschichte des Haustiers und zeigt, wie Tiere als Leinwandhelden inszeniert werden oder als Therapietiere bei der Behandlung psychisch Kranker helfen. Dass der Alltag mit Tieren auch allerlei Kurioses und Interessantes bietet, führen Objekte wie der elektronische Hundegebell-Übersetzer „Bowlingual“ oder die sogenannten „Hundemerkkarten“ der Deutschen Post vor Augen.
