Virtuelle Mauer/ ReConstructing the Wall
14. August bis 7. September 2008

Wo war die Mauer? Sind wir im Osten oder im Westen? Kurz nach dem Fall der Mauer, im Laufe des Jahres 1990, ist in Berlin die Mauer fast vollständig abgetragen worden. Welche stadträumlichen Auswirkungen dieses Bauwerk hatte, welche politische, soziale und gesellschaftliche Trennlinie die „Mauer in den Köpfen" darstellte, ist für viele Menschen, vor allem aber für Jugendliche, heute oft nicht mehr nachvollziehbar.

Das Künstlerinnenteam T+T, Tamiko Thiel und Teresa Reuter, hat in seiner multimedialen 3-D-Installation einen Teil der Berliner Mauer – im Bereich Heinrich-Heine-Straße und Engelbecken – virtuell rekonstruiert. In diesem „virtuellen Raum" wird mithilfe von Simulation, Interaktion und Zeitreise daran erinnert, was die Teilung der Stadt für die Lebensrealität der Menschen in den 80er Jahren, aber auch in den 60er Jahren zu Beginn der Mauerzeit bedeutete. Alltägliche Geschichten, Ausnahmesituationen und historische Ereignisse werden anhand eines Geflechtes von verschiedenen Szenen vermittelt, deren Abfolge der Benutzer mittels einer Navigationskonsole selbst bestimmt.








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