Verschlüsselte Botschaften – Karl-Georg Hirsch zum 70. Geburtstag
4. April bis 15. Juni 2008

Der Leipziger Künstler Karl-Georg Hirsch setzt sich in seinen Arbeiten intensiv mit gesellschaftlichen Fragen und den innerdeutschen Beziehungen auseinander.

Die Ausstellung stellt zwei Grafikfolgen, „Bagatellen" und „Cor/Art/Orium", gegenüber und zeigt Hirsch nicht nur als Initiator bekennender Kunstprojekte in der DDR. Auf der einen Seite steht sein Holzstich-Zyklus „Bagatellen", der zwischen 1979 und 1999 entstand. Hirsch kommentiert mit den kleinformatigen Stichen Empfindungen und Ereignisse, die das Leben auf beiden Seiten der Mauer prägten. Auf der anderen Seite steht das Projekt „Cor/Art/Orium" – eine Gemeinschaftsarbeit von Dichtern und Grafikern der DDR, die Karl-Georg Hirsch und die Schriftstellerin Kerstin Hensel ins Leben riefen. In dieser Grafik-Lyrik-Reihe wirken Text und Bild nicht autonom, sondern greifen optisch wie inhaltlich ineinander. Sie erzählen mal drastisch, mal abstrakt von den Befindlichkeiten der 80er Jahre in der DDR, die nicht nur die Arbeit dieser Künstler geprägt haben.








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