Geht nich gibt's nich – 48 Stunden sind ein Tag. Ein Fotofeature von Beate Nelken
9. November 2007 bis 07. Januar 2008

Die Fotografien von Beate Nelkens Ausstellung „Geht nich gibt's nich – 48 Stunden sind ein Tag" zeigen 24 Stunden aus dem Leben von zehn Frauen zwischen Euphorie und Erschöpfung. Ungeschönt und sinnlich. Ganz normal.

„Eigentlich bin ich losgegangen für eine Hommage an meine Freundin Anne", beschreibt Nelken den Ursprung ihres Fotofeatures. „Seit Jahren fasziniert mich ihre wahnsinnige Kraft und Lebensenergie, diese unglaubliche Produktivität und Unverwüstlichkeit. Als sie ihr zweites Kind bekam, warf sie ihr sicheres Leben über den Haufen. Ohne Geld, ohne Kontakte, vom Schreibtisch zu Hause fing sie an, Filme zu produzieren. Inzwischen laufen ihre Kinoproduktionen auf der Berlinale. Einen ihrer ganz normalen, wahnsinnigen Tage wollte ich mit meiner Kamera einfangen und sehen, ob der Funke überspringt. Und so war es."

Das war der Anfang. „Innerhalb eines Jahres fotografierte ich weitere acht Frauen, die mich durch das, was und wie sie es taten, tief beeindruckten. Mit der Werbefilmerin Mona el Mansouri verbrachte ich einen Tag in einer stinkenen Männerumkleide, die Politikerin Ekin Deligöz empfing mich, nachdem ich sie ein halbes Jahr am Telefon belagert hatte, in Jogginghosen, der Filmemacherin Aelrun Goette folgte ich bis nach Rom in den Vatikan." Entstanden ist eine Ausstellung. Ein Abbild des wahren Lebens in 150 Bildern. Alle reden darüber. Beate Nelken hat's wirklich gemacht. Der Anfang ist getan – wie geht es weiter?

Eine Kooperation mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. 








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