Die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Erika Lehmann thematisiert die seelische und intellektuelle Verarmung, die Isolation des Menschen in der modernen Kommunikationsgesellschaft. Ausgangspunkt ist die These, dass das Individuum trotz der zunehmenden Vernetzung und der damit verbundenen Möglichkeit zur permanenten Kommunikation immer weniger am eigentlichen zwischenmenschlichen Austausch teilnimmt.
Lehmanns Objekte, Installationen, Videos, Fotos und Computer-Grafiken stellen das Gefangensein des Menschen in seiner virtuellen Welt dar. Im Zentrum der Ausstellung steht ein übergroßer Monitor, in welchem ein nackter Dummy verzweifelt seine Hände vor sein Gesicht schlägt. Daneben beschäftigt sich eine Videoinstallation mit dem ebenso interessanten wie zeitlosen Phänomen, dass selbst Kommunikation zur Sprachlosigkeit führen kann.
