2010 – Nr. 32 Die Schokoladenseite der Kunst
Vortrag im Museum für Kommunikation Berlin beschäftigt sich mit essbaren Skulpturen und Eat Art

Schokolade ist ein ganz besonderer Stoff: Er verspricht Glück, Zufriedenheit und Energie, steht aber auch für maßlosen Überfluss, Konsumterror und Zivilisationskrankheiten. Seit spätestens den 1960er-Jahren verstehen es Künstler wie Dieter Roth, Helen Chadwick oder Käthe Wenzel das polarisierende Potenzial der Schokolade zu nutzen.

Ausgehend von historischen Vorbildern wie beispielsweise barocken Tafeldekorationen aus Zucker wird Dr. Uta Kornmeier (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung) in ihrem Vortrag „Die Schokoladenseite der Kunst. Essbare Skulpturen und Eat Art“ am Dienstag, den 11. Mai 2010 die Verwendung von essbaren Materialien in der Kunst vorstellen. Darüber hinaus wird die Kunsthistorikerin die Ikonografie von essbaren Kunstobjekten besonders im zeitgenössischen künstlerischen Schaffen analysieren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung  „kochen, essen, reden – satt?“, die noch bis zum 29. August 2010 das Essen als soziales und kommunikatives Ereignis beleuchtet.

Die Schokoladenseite der Kunst. Essbare Skulpturen und Eat Art
Vortrag von Dr. Uta Kornmeier (ZfL)
Dienstag, 11. Mai 2010, 18.30 Uhr, Eintritt frei

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