2010 – Nr. 44 Eine mathematische Theorie kleiner jonglierender Clowns
Vortrag im Museum für Kommunikation Berlin untersucht Bildsprache und Bedeutungsgehalt der Erfindungen Claude E. Shannons

Der amerikanische Mathematiker und Ingenieur Claude E. Shannon gilt als Wegbereiter des Informationszeitalters. Zugleich hat der „Vater des Bits“ auf Einrädern jongliert und ungewöhnliche Maschinen konstruiert: vom Jonglierroboter über die intelligente Blechmaus „Theseus“ bis zu einer Maschine, die Gedanken lesen kann.

In seinem Vortrag „Claude Shannons Spielzeuge als Metaphern für die Grundlagen seiner Informationstheorie“ am Dienstag, 15. Juni 2010, 18.30 Uhr geht Dr. Axel Roch der Frage nach, inwiefern Shannons Objekte und Spielereien als Medium, Botschaft beziehungsweise Metapher für seine 1948 veröffentlichte informationstheoretische Arbeit betrachtet werden können. Dabei stellt Roch die in den 1950ern entstandenen Gadgets und Spielzeuge den Erfindungen Shannons aus den 1980er-Jahren gegenüber. Dr. Axel Roch, Jahrgang 1971, studierte Kulturwissenschaften und Philosophie in Berlin und ist als Dozent an der Rijksuniversiteit Groningen tätig. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft“, die noch bis zum 5. September 2010 eine Auswahl der genialen wie skurrilen Erfindungen des amerikanischen Wissenschaftlers präsentiert.

„Claude Shannons Spielzeuge als Metaphern für die Grundlagen seiner Informationstheorie der Information“
Vortrag von Dr. Axel Roch, Rijksuniversiteit Groningen
Dienstag, 15. Juni 2010, 18.30 Uhr, Eintritt frei

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