Ob Loriot, Marcel Reich-Ranicki oder Katharina Thalbach – Berlin hat viele Gesichter. Die Fotoausstellung „Berliner Augenblicke. Prominente Begegnungen mit Kunst “ präsentiert vom 6. November 2009 bis zum 31. Januar 2010 fünfzig prominente Zeitgenossen, die Berlin in vielfältiger Weise verbunden sind. In den eindringlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Fotografen Wilhelm W. Reinke offenbaren sich die Porträtierten nicht allein durch ihren Blick in die Kamera, sondern auch in den mit Reinke geführten Gesprächen. So kommen die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel Judy Winter, Walter Scheel, Julia Jentsch und Richard von Weizsäcker näher und erfahren etwas über deren persönliche Ansichten und Geschichten über Berlin sowie die Berliner Kunst. In dem vor zehn Jahren begonnen Fotoprojekt kommen darüber hinaus auch mittlerweile verstorbene Persönlichkeiten wie George Tabori oder Heinz Berggruen zu Wort.
Wilhelm W. Reinke, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Fotografie und Kunst in Braunschweig. Er veröffentlichte zahlreiche Fotokunstbände; seine Arbeiten waren in vielen Einzelausstellungen zu sehen. Bekannt geworden ist der Fotograf vor allem durch seine charakteristischen Porträts von Heinz Rühmann, Yehudi Menuhin und Peter Ustinov.
Zur Ausstellung ist ein im Gerstenberg Verlag erschienenes Buch mit allen Porträts und Interviews sowie einem Vorwort von Walter Scheel erhältlich (29,90 Euro im Museumsshop).
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