Wie funktioniert die politische Macht des Geldes? Ist nicht der Besitz, sondern die Fähigkeit, Geld „aus dem Nichts“ entstehen zu lassen, die eigentliche Spitze der Macht? Und: Verbirgt sich hinter dem unscheinbaren Begriff „Währungshoheit“ eines der stärksten politischen Instrumente überhaupt? In seinem Vortrag „Welt. Macht. Geld. Die politische Macht des Geldes“ am 10. November 2009 erläutert der Buchautor Georg Zoche am Beispiel der USA und des Dollars, wie Staaten ihre Fähigkeit zur Geldschöpfung einsetzen können, um Macht und Einfluss zu gewinnen und auszubauen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Georg Zoche, geboren 1968, studierte Maschinenbau und Philosophie. Er gewann den UNESCO-Essaywettwerb „Global Governance“ und hat 2001 die Transnationale Republik mitbegründet, der weltweit rund fünftausend Bürgerinnen und Bürger aus über einhundert Ländern beigetreten sind.
Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Wechselausstellung „Die Sprache des Geldes“, die noch bis zum 14. Februar 2010 die unterschiedlichen Aspekte unseres Zahlungsmittels thematisiert.
Welt. Macht. Geld. Vortrag im Museum für Kommunikation Berlin über die politische Macht des Geldes
Dienstag, 10. November 2009, 18.30 Uhr
Eintritt frei
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