C O N T E N T - E V E N T . P H P
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Dienstag, 14. November 2017 18.30 Uhr

Vortrag

Dr. Judith Elisabeth Weiss, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin

In der Kunst wird die Nacht, so finster sie auch sein mag, allein über die Visualisierung von Licht erfahrbar. Dabei kann es sich um den sakralen Abglanz eines Heiligenscheins im Dunkeln handeln, um Mond- und Sternenlicht am nächtlichen Himmel oder um die Beleuchtung durch Feuer, Kerzen und Lampen.

Eine jahrhundertealte Vertrautheit mit dem Dunkel lässt sich so in der Wanderung durch die Nachtstücke der Kunst erkunden. Dabei tut sich ein Erkenntnisraum auf, in dem gewohnte Gesetze aufgehoben scheinen und Erfahrungen jenseits bekannter Grenzen gesucht werden dürfen. Doch welche Vorstellung der Nacht zeigt sich im Schwarzen Bild der Gegenwartskunst, in dem kein Lichtschimmer mehr aufscheint?

 

Eintritt frei!