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Museum für Kommunikation Berlin - Ausstellung "like you" - Veranstaltungsreihe "Freund oder Feind?" - Keyvisual

Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Like you! Freundschaft digital & analog"

Museum für Kommunikation Berlin - Ausstellung "like you" - Veranstaltungsreihe "Freund oder Feind?" - Keyvisual
A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Wie Licht und Schatten, Tag und Nacht, heiß und kalt, sind Freundschaft und Feindschaft seit jeher ein Paar. Auch wenn sie sich an den jeweils gegenüberliegenden Enden eines sozialen, emotionalen oder territorialen Spektrums bewegen, sind sie sich oft näher als man es vermuten und manchmal auch wünschen würde.

Doch wo sind die Grenzen, die Zwischentöne und wann und wo treffen und überschneiden sich die Friendship-Wellenlängen?

Über dieses Spannungsfeld möchten wir sprechen und diskutieren – in aller Freundschaft.

 


A C F : dechents flexible Inhalte ANFANG
Museum für Kommunikation – Ausstellung „like you“ - Veranstaltungsreihe „Freund oder Feind“ - Hasnain Kazim

Di. 3. März 2020 · 18.30 Uhr · Eintritt frei ·

Feindselige Gesellschaft? Drei Geschichten über den Hass

Diskurs-Salon im Kaffeehaus
Hasnain Kazim (Journalist und Buchautor), Silvia Kugelmann (Bürgermeisterin), Jakob Springfeld (Schüler, Fridays for Future Zwickau)

Hasnain Kazim liest zu Beginn der Veranstaltung aus seinem Buch "Post von Karlheinz"

Der öffentliche Diskurs verroht: Beleidigungen, Drohungen und tätliche Angriffe auf Menschen, die angeblich anders sind, die sich gesellschaftlich engagieren oder für eine offene Gesellschaft eintreten, nehmen zu. Was macht es mit Menschen, wenn sie solchen Aggressionen ausgesetzt sind?

Wie wehren sie sich gegen die Anfeindungen? Was tun wir, damit sich die Grenzen des Sagbaren nicht weiter verschieben? Drei persönliche Geschichten über Wege aus dem Hass.
In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte

Di. 10. März 2020 · 18.30 Uhr · Eintritt frei ·

Like, don’t like, hate. Freund- und Feindschaft im Netz

Medienpädagogischer Küchentalk

Im Rahmen des Safer Internet Day 2020

In Kooperation mit Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)

Di. 14. April 2020 · 17.30 – 18 Uhr · Museumseintritt (6 Euro, ermäßigt 3 Euro) ·

Like you! Freundschaft digital und analog

Expressführung durch die Ausstellung
Max. 25 Teilnehmer*innen . Der Eintritt zum Musikvortrag (wenn gewünscht) ist garantiert.

Museum für Kommunikation – Ausstellung „like you“ - Veranstaltungsreihe „Freund oder Feind“ - Prof. Dr. Fladt (c) MSPT, Foto Sandra Wildemann

Di. 14. April 2020 · 18.30 Uhr · Eintritt frei ·

Tünche für die Risse im Gemäuer? Musik als Katalysator in einer gespaltenen Welt?

Musikvortrag
Mit Prof. Dr. Hartmut Fladt, Musikwissenschaftler und Komponist, bekannt aus der Sendung „Die Musikanalyse“ (radioeins)

Da ist Tünche nötig – wenn der Saustall einfällt, ist’s zu spät!
Schon Bertold Brecht und Hanns Eisler besangen 1934 im Lied von der Tünche warnend den Übergang von der ungehemmten Pöbelei zur rassistischen Hassgesellschaft. Heute zeigen die so segensreichen Errungenschaften der totalen Vernetzung ihr hässliches Spiegelbild im reißenden Streaming-Strom einer dem Verwertungs-Prinzip unterworfenen Musik, die zunehmend braune Flecken toleriert. Welche Risse unsere Gesellschaft zu spalten drohen und wie solche Risse auch in der Musik sicht- und hörbar werden, führt Hartmut Fladt vor: Musik aus allen Zeiten, allen Genres kann als Tünche zum Verdecken hässlicher Zustände eingesetzt werden; sie kann aber ebenso ein Mut machendes, satirisches, kritisches, immer wieder auch schönes und mitreißendes „Gegengift“ sein.

Di. 21. April 2020 · 17.30 – 18 Uhr · Museumseintritt (6 Euro, ermäßigt 3 Euro) ·

Like you! Freundschaft digital und analog

Expressführung durch die Ausstellung
Max. 25 Teilnehmer*innen

Museum für Kommunikation – Ausstellung „like you“ - Veranstaltungsreihe „Freund oder Feind“ - Bundesstiftung Aufarbeitung, Klaus Mehner, Bild 87_0527_POL_WP-Abruest_11

Di. 21. April 2020 · 18.30 Uhr · Eintritt frei ·

Die DDR und die Sowjetunion. Eine besondere Beziehungsgeschichte

Podiumsgespräch
Mit Claudia Rusch (Schriftstellerin), Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst) und Mischa Gabowitsch (Soziologe und Zeithistoriker, Einstein Forum Potsdam).
Moderation: Dr. Jacqueline Boysen (Journalistin und Autorin), Musikalische Begleitung: Ekkehard Maaß (Liedermacher, Publizist, Übersetzer & Leiter der Deutsch-Kaukasischen-Gesellschaft).

Die SED proklamierte die deutsch-sowjetische Freundschaft als „Herzenssache aller Deutschen” und zeichnete ein stark idealisiertes Bild des „großen Bruders”. Den meisten Menschen in der DDR erschien der Bruderbund jedoch als Zwangsgemeinschaft – bis Gorbatschow an die Macht kam. Wie entwickelten sich die Beziehungen zwischen der DDR und der UdSSR? Wie begegneten sich die Menschen auf offiziellen und inoffiziellen Wegen? Wie erlebten die DDR-Bürger*innen im Alltag die „fremden Freunde”, die vor allem als Soldat*innen im Land stationiert waren?

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

"Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ (2019) von Emma Braslavsky - Buchcover

Di. 28. April 2020 · 18.30 Uhr · Eintritt frei ·

Partner oder Polizei? Über die Zukunft des Zusammenlebens mit Hubots

Lesung und Diskussion
Mit Emma Braslavsky (Autorin) und Rainer Mühlhoff (Philosoph, Mathematiker, Programmierer, TU Berlin)

In ihrem Science-Fiction-Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ (2019) beschreibt Emma Braslavsky ein dystopisches Berlin der Zukunft: Menschen lassen sich Partner-Hubots maßanfertigen, während sie von anderen anthropomorphen Recheneinheiten polizeilich überwacht werden. Nach einer Lesung aus ihrem Buch diskutiert sie mit Rainer Mühlhoff (TU Berlin) über Nachbarschaft und Zusammenleben mit intelligenten Maschinen.

In Kooperation mit dem Projekt „Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur“ des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung.

Do. 18. Juni 2020 · 18 Uhr · Sammlungsgebäude des Museums für Kommunikation Berlin in der Ringbahnstraße 130 · Eintritt frei ·

Brieffreundschaften zur deutsch-deutschen Teilung

Dialogische Führung im Sammlungsdepot
Mit Wenke Wilhelm, Kustodin Transportgeschichte und Verkehr, und Anne-Sophie Gutsche, wiss. Mitarbeiterin, Museum für Kommunikation Berlin

Welche Rolle spielte die deutsch-deutsche Teilung für die Arbeit der Post in Ost und West? Wie nah waren sich die propagierten kapitalistischen oder sozialistischen „Feinde“ über die Grenze hinweg? Was verband, was trennte? Objekte, ihre Geschichten sowie Briefe aus der Sammlung „Post von drüben“ erzählen von Freundschaften, Feindschaften und Kommunikationsgeschichte zur Zeit der deutsch-deutschen Teilung.

Max. 20 Teilnehmer*innen | Anmeldung unter: anmeldung.mkb@mspt.de, TREFFPUNKT IN BERLIN-TEMPELHOF: Vor dem Sammlungsgebäude des Museums für Kommunikation Berlin in der Ringbahnstraße 130

A C F : dechents flexible Inhalte ENDE