C O N T E N T - S I N G L E . P H P

19. Februar 2019, 18.30 Uhr

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

+++ Eintritt frei +++

Mit der Herausbildung der Wissenschaft, die zur Entschlüsselung der Geheimnisse von Mensch und Natur angetreten war, entstand auch die Geheimwissenschaft, die Esoterik. Sie ist dem wissenschaftlich (noch) Unerklärbaren, den „ungeschriebenen Lehren“ (Plato) und spirituellen Praktiken zur Erzielung von „höherem“ Wissen verpflichtet. Als Reaktion auf den Rationalismus und Materialismus der westlichen Zivilisation wurden seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert esoterische Lehren populär, die ihren Ursprung in Osteuropa nahmen.

Der Vortrag von Tatjana Petzer (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung) stellt mit Helena P. Blavatsky (1831–1891), Petar K. Danov (1864–1944) und Georges I. Gurdjieff (ca. 1866–1949) drei führende Stimmen der modernen Esoterik vor und erzählt die Erfolgsgeschichte eines synkretistischen Wissensparadigmas, das auf neuen Verbindungen zwischen Wissenschaft, Religion und Philosophie basierte und eine integrale Lebenspraxis zu begründen suchte.

Ein Vortrag in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung im Rahmen der Ausstellung Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen.

 


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