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Göttlich Golden Genial. Weltformel Goldener Schnitt
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9. September 2016 bis 26. Februar 2017

Göttlich Golden Genial. Weltformel Goldener Schnitt

A C F : G A L E R I E
A C F : I N F O B O X

Wer ihn sucht, wird ihn auch finden: Auf der Schale der Ananas, im Werk da Vincis, im Gesicht von Marilyn Monroe oder in der Architektur des Alten Rathauses Leipzig. Der Goldene Schnitt scheint allgegenwärtig – und auch im Internet begegnet er uns in Katzenfotos oder der Aufnahme einer Prügelei im ukrainischen Parlament. Seit der Antike geht von dem Proportionsverhältnis, das im 19. Jahrhundert zur universellen Konstante des Harmonischen erhoben wurde, eine ungebrochene Faszination aus. Steckt hinter allem Schönen also ein mathematisches Prinzip? Oder ist die angebliche Weltformel nur ein schöner Mythos?

Erstmals geht nun eine Ausstellung dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven auf den Grund. Multimedial und interaktiv erkundet Göttlich Golden Genial. Weltformel Goldener Schnitt? faszinierende Formwelten und hinterfragt kritisch Geschichte wie auch Anwendungen des Goldenen Schnitts. Von den geometrischen Grundlagen über die als Wachstumsmuster der Natur geltende Fibonacci-Folge bis zu Le Corbusiers Proportionssystem Modulor: Mehr als 250 Objekte aus Architektur, Kunst, Design, Natur und Musik zeigen, wie die „göttliche Teilung“ bei den verschiedensten Entstehungsprozessen funktioniert. Dass unsere Sehgewohnheiten auch durch Normungen geprägt werden, veranschaulichen alternative Formate wie das neuzeitliche DIN- oder das japanische Tatami-Maß.

Auf der Suche nach dem Goldenen Schnitt analysieren die Besucherinnen und Besucher mit einer Goldenen Schablone Exponate, vergleichen eigene Gesichtszüge holografisch mit den goldenen Proportionen, puzzeln goldene Flächen und spielen auf der Gorschel goldene Musik. Schließlich tauchen sie ein in eine konsequent nach den Regeln des Goldenen Schnitts gestaltete virtuelle Realität. Ob diese das Versprechen ästhetischer Vollkommenheit einlösen kann?

Der gleichnamige Katalog zur Ausstellung ist ab September 2016 im Museum (19,90 €) und im Buchhandel (29,90 €) erhältlich.


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