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Zwerg500

Der Stinkefinger

31.5.2016, 18.30 Uhr: Lesung mit Prof. Dr. Reinhard Krüger, Universität Stuttgart.

In seinem Buch „Der Stinkefinger. Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste“ forscht Reinhard Krüger der Geschichte der Geste nach – und stößt dabei auf Erstaunliches, Amüsantes und ziemlich Überraschendes. In seinem reich bebilderten Buch erzählt er anekdotenreich und informativ über die lange Geschichte des Stinkefingers und seine verschiedenen Bedeutungen.

Reinhard Krüger ist Romanist, Universalist und Gestenforscher an der Universität Stuttgart. Er hat unter anderem Studien zum Weltbild der Spätantike und der frühen Neuzeit, zur Semiologie, zur Archäologie der Globalisierung und zu Autoren wie Molière und Beckett verfasst.

in Kooperation mit Verlag Galiani Berlin

Eintritt frei!


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no pain no game

16. März 2016 bis 26. Juni 2016

Ein Computerspiel, das Fehler mit echten Schmerzen bestraft. Das kleinste soziale Netzwerk der Welt. Kugeln, die sich wie von Geisterhand durch Gesang bewegen. Die multisensorischen Artefakte von Volker Morawe und Tilman Reiff bürsten die Mechanismen medialer Interaktion spielerisch und humorvoll gegen den Strich. Gemeinsam bekannt als //////////fur//// (engl. Fell), legen Morawe und Reiff den Fokus auf die haptische Schnittstelle. Sie wollen Kunst physisch erfahrbar machen – und zwar jenseits der Komfortzone.

Die erste deutsche Soloausstellung „no pain no game“ im Museum für Kommunikation Berlin präsentiert zehn ausgewählte Arbeiten des Künstlerduos, die auf unterschiedliche Weise zur Interaktion einladen. Die Ausstellung ist Teil des europaweiten Projekts SPIELTRIEB!, mit dem sich das Goethe-Institut dem Thema Spiel widmet. Berlin ist nach einer sehr erfolgreichen europaweiten Tour die erste deutsche Station.

 


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Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur

29. Juni bis 16. Oktober 2016

Darauf geben wir Ihnen Brief und Siegel: Jeder von uns verwendet im Durchschnitt hundert Redewendungen am Tag! Sprichwörter, geflügelte Worte und Redensarten machen unsere Sprache anschaulicher, witziger und verständlicher. Sie öffnen uns die Augen und lassen uns die Ohren spitzen, sie motivieren, trösten und unterhalten – dabei haben wir von ihren historischen Hintergründen oft keinen blassen Schimmer. Oder wissen Sie, warum wir Lampenfieber haben und die Katze im Sack kaufen? weiterlesen


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Workshops für Kinder geflüchteter Menschen

Für Willkommensklassen und andere Gruppen bieten wir verschiedene, offene Workshops an. Die Workshops sind kostenfrei und für Kinder von 6 bis 12 Jahren geeignet. Betreut werden die Kurse durch erfahrene PädagogInnen.

Anmeldung und Beratung: Wir beantworten alle Ihre Fragen gern auch telefonisch und sind dienstags bis donnerstags von 13–16 Uhr sowie freitags von 9–12 und 13–16 Uhr unter der +49 (0)30 202 94 205 oder per E-Mail an j.scherm*mspt.de für Sie erreichbar.

Unser vollständiges Angebot für geflüchtete Menschen finden Sie unter www.mfk-berlin.de/refugeeswelcome


Briefsammlung

Die Briefsammlung

Der Brief als Kommunikationsmittel gehört zu den ältesten Sammlungsobjekten der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Bereits mit Gründung des Reichspostmuseums 1872 wurden Feldpostbelege aus dem Krieg von 1870/71 gesammelt. Die Postmuseen und das Postwertzeichenarchiv sammelten bis zur Gründung der Museumsstiftung im Jahre 1995 hauptsächlich philatelistische Briefbelege. Abgesehen von den Briefen der Vor-Briefumschlagszeit, bei denen meist die beschriebene Seite zum Brief gefaltet wurde, besteht das Gros der alten Briefsammlung aus leeren – philatelistisch aber bedeutsamen – Briefhüllen.

In Fortsetzung und Erweiterung dieser Sammeltradition legt die Museumsstiftung den Schwerpunkt heute auf den vollständigen Brief – also auch auf die Kommunikationsinhalte. Dieser neuen Art des Sammelns ist die Sammlung von Feldpostbriefen, von Briefen aus der Zeit der deutschen Teilung, die von Deutschland nach Deutschland gingen, sowie die Sammlung von Freundschafts- und Liebesbriefen verpflichtet.

Diese Sammlung von Alltagsbriefen mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert wird ergänzt durch besondere Einzelbriefe zur Dokumentation der allgemeinen Briefgeschichte. Die Gesamtzahl der Briefe beträgt rund 120.000. Aus unserer umfangreichen Sammlung stehen Ihnen in unseren Online-Datenbanken rund 3000 digitalisierte Briefe zur Verfügung.

Zur Briefsammlung